Programme

INTRO

INTRO ist ein Programm ohne Untertitel. Schnörkellos, gerade raus, ohne Blatt vorm Mund.

Warum freut man sich über rauchende Kinder? Wieso tritt einer zweimal aus der Kirche aus? Und weshalb nennt sich dieser jemand ausgerechnet Peter Panierer?

Vielleicht aus den selben Gründen, aus denen er gerne mit kugelsicherer Weste unterrichtet, arbeitslose Eltern bevorzugt und nachhaltigem Ladendiebstahl etwas abgewinnen kann.

Eine Einladung in eine Welt, in der die Absurdität manchmal näher an der Realität liegt, als uns lieb ist.

(Foto: Martin Steiger)

STREUGUT

Premiere 20.10.26
Kabarett Niedermair

Ein Abend über Umwege, Missverständnisse und die Kunst, sich selbst im Weg zu stehen

In seinem zweiten Programm nimmt Peter Panierer sein Publikum mit auf eine Reise durch sein eigenes Leben – von den kleinen Skurrilitäten der Kindheit über chaotische Jugendabenteuer bis zu den Beobachtungen eines Erwachsenen, der immer noch versucht, das Leben zu verstehen. Es sind Geschichten von Missgeschicken, Glück, absurden Situationen und Momenten, in denen man sich am liebsten unsichtbar machen würde – erzählt mit einer Mischung aus Waghalsigkeit, Frechheit und ganz viel Herz.

Ob eskalierende Lachanfälle in Kirchen, katastrophale Friseurbesuche oder Urlaube, bei denen man nur durch Glück unversehrt bleibt: Panierer lässt das Publikum direkt an seinen Erfahrungen teilhaben. Aufgewachsen im Arbeiterbezirk, bringt er einen unverwechselbaren Wiener Ton und Straßenwitz mit, ohne auf Persönlichkeit und Tiefe zu verzichten.

Dabei ist sein Humor immer persönlich, oft provokant und gerne tabu. Er regt sich über Menschen, Systeme und eine Gesellschaft auf, die sich erstaunlich treffsicher selbst im Weg steht – und über die absurden Regeln des Lebens, die wir uns dabei ständig selbst auferlegen. Aber noch öfter lacht er über sich selbst, seine eigenen Fehltritte und Schwächen.

„STREUGUT“ ist Comedy, die direkt aus dem Leben kommt, Kabarett, das Tempo und Pointen liebt, und ein Abend voller Geschichten, die nachwirken: ehrlich, witzig, manchmal unbequem – und immer mit der Einladung zum Wiedererkennen.

(Foto: Jakob Plattner)